"Leo Herzog zeichnet sich durch eine ausgeprägte Musikalität gepaart mit einer starken Persönlichkeit aus, besticht durch Virtuosität und eine ganz eigene, reife Handschrift. Er lebt hör-und sichtbar in seiner Musik, er tanzt mit Weber, durchleidet Gubaidulinas „De profundis“ und lässt Piazzolla ganz besonders „grooven“. Dabei wirkt Herr Herzog stets authentisch und zieht die Zuhörer in seinen Bann." 

So das Juryurteil des Maria-Ladenburger-Wettbewerbs, bestehend aus einer Kommission von Musikprofessoren, Deutsche Grammophon sowie "Die Zeit".

Leo Herzog, in Pforzheim geboren, studierte Akkordeon an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Prof. Ivan Koval. Er setzte seine Studien zuerst bei Prof. Janne Rättyä an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz fort, anschließend zog es ihn nach China, um bei Prof. Cao Xiaoqing am Central Conservatory of Music in Peking zu studieren.

Seine Vorträge und Konzerttätigkeiten, die zum Teil auch im chinesischen Fernsehen ausgestrahlt wurden, führten ihn durch verschiedene Provinzen Chinas. Sein Studium im Fach Akkordeon setzt er zurzeit an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Stefan Hussong fort.

Wichtige musikalische Impulse erhielt er bei Kursen mit bedeutenden Akkordeonprofessoren und Komponisten. Dazu zählen unter anderem Hugo Noth, Elsbeth Moser, Hans Maier, Veli Kujala und Georg Friedrich Haas.

Leo Herzog ist Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now e.V., des Richard-Wagner-Verbands, der Neuen Liszt Stiftung Weimar und ist vierfacher Träger des Deutschlandstipendiums.

Des Weiteren erhielt er eine Auszeichnung vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft, die Ehrennadel der Stadt Mühlacker, sowie den Maria-Ladenburger-Förderpreis. Dieser Preis wurde mit Unterstützung der Deutsche Grammophon verliehen. 

Im Jahr 2016 wurde er als Stipendiat in das Begabtenförderungswerk Cusanuswerk aufgenommen.

Leo Herzog ist Preisträger zahlreicher nationaler sowie internationaler Wettbewerbe, wie dem Internationalen Akkordeon Wettbewerb in Klingenthal und der Trophée Mondiale de l ìaccordéon in Portugal.

Neben Rundfunkaufnahmen beim WDR, konzertierte er unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Beethoven-Haus Bonn, im Rahmen der Bayreuther Festspiele und als Solist mit der Vogtland Philharmonie.

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